Intermedia Designer gewinnen Gründerstipendium

17. August 2020

Gemeinsam mit Marius Mersinger vom Fachbereich Architektur der Frankfurt University of Applied Sciences, fanden sich die Intermedia Designer Jonas Eiden und Fabian Hegner zum Team zeltHAUS® zusammen, um sich auf das begehrte „Hessen-Ideen“ -Stipendium zu bewerben. 

Dort setzten sie sich gegen insgesamt 56 Bewerber/-innen durch und wurden in einem zweistufigen Verfahren als eines von 17 Gründungsprojekten ausgewählt. Seit dem 1. Juli 2020 läuft ein sechsmonatiges Förderprogramm, um das Projekt bei der Ausarbeitung der Geschäftsidee zu unterstützen. Als Unterstützung erhalten zwei Mitglieder des Teams ein monatliches Stipendium, um sich dadurch vollumfänglich dem Projekt widmen zu können. Ebenso erhalten sie Unterstützung von Expertinnen und Experten sowie ein persönliches Gründungscoaching. Das Hessen Ideen Stipendium wurde im Zeitraum 2017 bis 2020 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) zusammen mit dem Hessischen Ideenwettbewerb finanziert.
 
Wie der Name bereits sagt, vereint das „zeltHAUS“ die Vorteile von einem Zelt sowie einem Haus und ist dank seiner Eigenschaften sehr vielseitig einsetzbar. Dabei besteht es aus recyceltem PET-Material sowie -Schaum und kann wiederverwendet werden. Durch seine Dämmung bietet es Schutz in heißen sowie kalten Klimazonen, und dank seiner modularen Bauform lässt sich seine Größe an den jeweiligen Bedarf anpassen. Das macht das „zeltHAUS“ zur idealen temporären Unterkunft bei Naturkatastrophen oder in Flüchtlingslagern. Als Baumaterial kommen ausgeschäumte, dreidimensionale Textilstrukturen zum Einsatz. Hierzu wird parallel im Labor Textiler Leichtbau an der Frankfurt UAS geforscht. Das Ergebnis sind sandwichartige, voll recycelbare Platten mit einem integrierten Klappmechanismus, so dass das „zeltHAUS“ schnell und modular aufgebaut werden kann.
 
„Die Idee für das zeltHAUS ist uns durch unsere Erfahrungen im Flüchtlingslager im griechischen Idomeni gekommen, das wir im Zuge einer gemeinnützigen Rallye besucht haben. Die meisten Leute vor Ort haben in einem gewöhnlichen Iglu-Zelt übernachtet und waren über Wochen durchnässt. Diese Umstände haben uns alle sehr beschäftigt und mich dazu bewegt, eine adäquate Lösung für die Unterkünfte zu finden“, erläutert Mersinger dazu. 

 
Kontakt:

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Beratungen und Bewerbungsfristen Sommersemester 2021

6. August 2020
Jetzt bewerben!

Wenn Sie zum Sommersemester 2021 Intermedia Design studieren möchten, dann beachten Sie folgende Termine für Beratungen und Bewerbung. Details finden Sie in den Hinweisen zum Bewerbungsverfahren.

Studienberatungstermine

Die Studienberatung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich bei Lehrenden des Studiengangs zur Bewerbung zu informieren.

Aufgrund der aktuellen Situation (Corona Virus) führen wir die Beratungstermine online via Videokonferenz durch. Ein Zeitfenster von 20 Minuten wird jedem Interessenten nach Kontaktaufnahme an folgenden Beratungsterminen zugewiesen. 

  • Donnerstag, den 17. September, ab 14:00 Uhr
  • Donnerstag, den 01. Oktober, ab 14:00 Uhr
  • Donnerstag, den 22. Oktober, ab 14:00 Uhr

Bitte kontaktieren Sie das Sekretariat über das Kontaktformular und hinterlassen Sie eine gültige Mailadresse. Sie erhalten daraufhin einen Termin und Anleitung für eine Videokonferenz und einen Link zum Upload ihrer Arbeitsproben, für die Sie gerne ein Feedback hätten.

Bewerbungstermine

  • Bewerbungseinreichung: Donnerstag, den 05. November 2020, bis 12:00 Uhr (Ausschlussfrist)
  • Upload der Prüfungsaufgabe: Donnerstag, den 26. November 2020 bis 12:00 Uhr
  • Bewerbungsgespräche: Freitag, den 04. Dezember 2020, ab 9:00 Uhr

Master-Bewerbung

Hier finden Sie Information zur Master-Bewerbung.

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Health Game Jam 2020

31. Juli 2020


Frau Bätzing-Lichtenthäler

Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz
“Gerade im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung unseres Gesundheitssystems stellen wir immer mehr fest, dass ein interdisziplinärer Ansatz in der Therapie in vielen Fällen neue Türen in der Diagnostik und Therapie öffnen sowie neue Möglichkeiten schaffen kann. Das Format des Spiels birgt besonders großes Potential bei der Unterstützung unterschiedlichster Therapieansätze. Ich freue mich daher, eine so wichtige Initiative wie den Health Game Jam als Schirmherrin unterstützen zu können und wünsche allen Beteiligten und den Organisatoren des Jams viel Erfolg.”

Die Vorträge vor Ort

Prof. Dr. Steffen Müller
Professor für Physiotherapie an der Hochschule Trier
“Bei der Spieleentwicklung sollte man den Aspekt der Spezifität/Individualisierung soweit relevant und möglich über die Adaptivität der Health Games zu berücksichtigen.”

 

 

 

Prof. Dr. Linda Breitlauch
Professorin für Game Design an der Hochschule Trier
“Health Games” sind Computerspiele, die bei vielfältigen therapeutischen und inklusiven sowie medizinischen Anwendungen unterstützen und Lösungen für den Zugang und die Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft entwickeln können.”

 

 

Die Vorträge zugeschaltet

Prof. Dr. Michael Bhatty
Professor für Game Design an der MD.H Düsseldorf:
“Individualisierung bedeutet Selbstbestimmung.”

Markus Schütze
Chief Marketing Officer Meister Cody
“Ohne Individualisierung würde Meister Cody gar nicht funktionieren.”

 

Die Ergebnisse im Überblick

Lexie
Lexie ist ein therapiebegleitendes Spiel, welches v.a. während der logopädischen Therapie von Patienten mit semantisch-lexikalischen Sprachentwicklungsstörungen verwendet werden soll. „Lexie“ das ist ein Alien, welches in unserem Spiel gemeinsam mit dem Patienten viele neue Wortfelder im Bereich der Nomina erkunden möchte. Es gibt zurzeit vier Räume, in welchen die Kategorien „Lebensmittel“, „Möbel“, „Kleidung“ und „Tiere“ erforscht werden können. Nach dem Entdecken einer gesamten Etage startet ein Zuordnungsspiel, bei dem die bereits erlernten Objekte in Kategorien einsortiert werden müssen.

Back to stage
In dem Spiel “Back To Stage” muss der Spieler sich über ein Metal-Festival bewegen und hat mit unterschiedlichen Einschränkungen des Hör-und Sehvermögens zu kämpfen. Sein Ziel ist es, die Hauptbühne zu erreichen. Ein Aspekt ist hier, dass nicht nur selbst beeinträchtigte, sondern auch jeder andere als Spieler in die Wahrnehmungswelt von seh- und/oder hörgeschädigten Menschen eintauchen kann.

Lampinis magische Wörter
Lampini ist eine großartige Zauberin und dank ihres neusten Tricks konnte sie sich in einen Hasen verwandeln! Aber da gibt es in kleines Problem: Sie hat nämlich den Zauberspruch vergessen mit dem sie sich zurückverwandeln kann… Jetzt liegt es an Dir ihr zu helfen, die benötigten Wörter wieder zu finden. In ‚Lampinis magische Wörter‘ sollen Kinder unter dem Thema ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ neue Wörter lernen. Dabei führt Lampini verschiedene Lernstrategien vor und das Entdecken unbekannter Wörter wird zum Erfolgserlebnis. Das Spiel basiert auf dem Therapieansatz vom „Wortschatzsammler“ nach H. J. Motsch.

Imnu
Imnu ist ein System, um die Kontaktdatenerfassung von Kundinnen und Kunden im Rahmen der Maßnahmen gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 zu vereinfachen. Über Imnu können sich die Besucher auf den Tablets einmalig registrieren. Sie erhalten dann einen QR-Code, mit dem sie sich bei allen teilnehmenden Betrieben bequem und schnell ein- und auschecken können. Den QR-Code können Besucher mit ihrem Handy abfotografieren oder zuhause ausdrucken. Für Besucher macht das System ein- und auschecken bequemer, für Betriebe ersetzt es lästige Zettel und automatisiert das rechtzeitige Löschen und Sortieren. Das Auslesen der Daten funktioniert im Falle einer Anfrage des Gesundheitsamtes einfach per Knopfdruck. Die Besucherdaten werden doppelt verschlüsselt. Die QR-Codes enthalten lediglich einen Schlüssel zu den jeweiligen Nutzerdaten und können dementsprechend nicht von Dritten ausgelesen werden. Es können mehrere Tablets parallel betrieben werden.

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GamesCom 2018 – Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz

11. Januar 2019

Auch in diesem Jahr war die Hochschule Trier auf der weltweit größten Messe für Computer- und Videospiele „Gamescom“ in Köln vertreten. Auf dem ersten Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz wurden herausragende Projekte aus den Studiengängen „Intermedia Design“ und „Digitale Medien und Spiele“ präsentiert.

Sie hatten dort die Gelegenheit, sich einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und wichtige Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen. Durch den regen Austausch mit erfahrenen Teilnehmern der Branche konnten die Teams wertvolles Know-how für aktuelle und zukünftige Projekte gewinnen.

Getragen wurde der Gemeinschaftsstand durch die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK), durch GameUp! Rheinland-Pfalz, dem Software-/Gamesforum Rheinland-Pfalz, der Hochschule Trier sowie weiteren Hochschulen aus Rheinland-Pfalz.

Zu den Ausstellern gehörten die Trier Teams „Upside Drown“, „Team Goji“, „Unterpunkt 9“, „Yaxuna“, „Art & Design Vanessa Hoff“ und „ThoughtBread“ sowie das Projekt „Schatz“ der Hochschule Worms und das Team der Hochschule Mainz. Die LMK zeigte Projekte der medien+bildung gGmH.

Prof. Dr. Norbert Kuhn, Präsident der Hochschule Trier dazu: „Als größter Hochschul-Ausbildungsstandort in Deutschland für Spieleentwicklung freuen wir uns, dass die rege Messeteilnahme das breite Spektrum von Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Nachwuchsteams auf der weltgrößten Branchenmesse zeigen kann.“

Staatssekretärin Daniela Schmitt unterstrich: „Rheinland-Pfalz hat die Bedeutung der Spieleentwickler erkannt und besitzt mit der Hochschule Trier einen der größten Ausbildungsstandorte für Games und kreative IT in Deutschland. Die Gamesbranche in Rheinland-Pfalz hat großes Potential. Die Gründerdynamik im Land ist hoch und wird durch die Initiative GameUp! durch das Wirtschaftsministerium umfassend unterstützt.“

Die Organisation und Koordinierung des Gemeinschaftsstandes in der cowana Medialounge erfolgte durch die Initiative gamesAHEAD Rheinland-Pfalz.

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Stellenausschreibung Assistentin/Assistent 3D-Simulationen und Workflows

14. September 2018

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Fachbereich Gestaltung folgende Stelle mit einer durchschnittlichen wöchentlichen Stundenzahl von 19 Stunden zu besetzen:

 

Assistentin/Assistent

Der Beschäftigungszeitraum ist zunächst bis zum 31.12.2019 befristet. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 10 TV-L.

 

Die Stelle ist der Fachrichtung Intermedia Design zugeordnet und wird zur Unterstützung und Verbesserung von Studium, Lehre und Entwicklung mit dem Tätigkeitsschwerpunkt „3D-Simulationen und Workflows“ eingesetzt.

 

Im Rahmen dieser Tätigkeit sind die folgenden Aufgabenfelder zu bearbeiten:

 

  • Unterstützende Begleitung von einschlägigen Studien- und Entwicklungsprojek­ten im Bereich von Mobile Media Applikationen unter Nutzung von Game Technologie
  • Mitwirkung bei der organisatorisch-technischen Weiterentwicklung der Medienlabore

 

Einstellungsvoraussetzungen sind:

 

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem BA- oder MA-Studiengang,
  • ausgewiesene Gestaltungskompetenz, fundierte Entwicklungs- und Produktionserfahrungen insbesondere im Bereich moderner Spieleentwicklertechnologien (Unity 3D, Unreal o.a.)
  • Bereitschaft, den technologischen Fortschritt im Bereich interaktiver Medientechnologien mit zu vollziehen und für Studium und Lehre zu erschließen
  • Bereitschaft, in einem motivierten Team kooperativ am Aufbau des Campus für Gestaltung am Moselufer mitzuwirken und sich hier insbesondere an der Schnittstelle Hochschule/Kultur/Wirtschaft produktiv einzubringen.

 

Qualifizierte Frauen werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Schwerbehinderte sowie Schwerbehinderten gleichgestellte Menschen nach § 2 Abs. 3 SGB IX werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Die Hochschule Trier stellt ihren Beschäftigten einen Familienservice und einen

Dual Career Service zur Verfügung.

 

Für Rückfragen steht Ihnen die Fachrichtungsleiterin Frau Prof. Dr. Linda Breitlauch zur Verfügung (l.breitlauch@hochschule-trier.de)

 

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen üblichen und aussagekräftigen Unterlagen bis spätestens zum 20. September 2018 an die

Kanzlerin der Hochschule Trier, Schneidershof, 54293 Trier oder per Mail an

bewerbung-personalabteilung@hochschule-trier.de

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Auszeichnung beim Deutschen Entwicklerpreis: Prof. Dr. Linda Breitlauch erhält Preis für ihr Lebenswerk

18. Dezember 2017

Der Deutsche Entwicklerpreis (DEP) ist die wichtigste Auszeichnung für herausragende Leistungen bei der Entwicklung von Videospielen aus deutschsprachigen Ländern. Im Rahmen der ausverkauften Gala im DOCK.ONE Köln wurde am 6. Dezember 2017 der Award verliehen, dabei gingen eine Auszeichnung sowie eine Nominierung an die Games-Schmiede der Hochschule Trier und Prof. Dr. Linda Breitlauch, Professorin für Games an der Fachrichtung Intermedia Design, wurde für ihr Lebenswerk geehrt.

Eine Nominierung für „Soziales Engagement“ erhielt das Studentenprojekt Rette die Blunies, das für den Tag der Deutschen Einheit in Kooperation zwischen dem Fachbereich Informatik und der Fachrichtung Intermedia Design an der Hochschule Trier entwickelt wurde. Für die mit ihren Studierenden angereiste Professorin Dr. Linda Breitlauch hielt der Abend jedoch noch eine weitere Überraschung parat: Sie erhielt den Eintrag in die „Hall of Fame“ des Deutschen Entwicklerpreises zusammen mit Stefan Marcinek und Tom Putzki.

 

Aus der Laudatio: „Man verdient sich die Ehre […] für die Hall of Fame […] vorgeschlagen zu werden […], wenn man über lange Zeit diese vier Eigenschaften verkörpert und lebt: Leidenschaft, Hilfsbereitschaft, Offenheit und Hingabe.“

Armin Laschet begrüßte als erster Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen überhaupt die 400 Gäste des Deutschen Entwicklerpreises. In seiner Rede betonte er die hohe Bedeutung der noch jungen Branche, der es trotz der enormen Wirtschaftskraft manchmal noch an Akzeptanz fehle. Der Award wurde im Rahmen eines festlichen Gala-Dinners in 19 Kategorien vergeben, darunter “Beste Story”, “Beste Marketing-Aktion” und “Bestes Deutsches Spiel”.

Das an der Fachrichtung Intermedia Design der Hochschule Trier gegründete Entwicklerteam Gentlymad erhielt ebenfalls eine Auszeichnung beim Deutschen Entwicklerpreis. Mit Assemble Entertainment gewannen sie für das gemeinsam entwickelte Spiel „Pizza Connection 3“ den Preis in der Kategorie „Beste Marketingaktion“.

Mehr Informationen zum Deutschen Entwicklerpreis finden Sie hier.

Mehr Informationen zur Fachrichtung Intermedia Design am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Trier.

Fotocredits: Uwe Völkner

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Museum erfahrbar machen: Trierer Blinden-Kit-Projekt erhält Hochschulperle des Monats November

14. Dezember 2017

Studierende der Hochschule Trier und Mitarbeiter des Stadtmuseums haben zusammen ein crossmediales Kit für Museumsbesucher mit Sehbehinderung entwickelt. Der Stifterverband hat das einzigartige Kooperationsprojekt mit seiner Hochschulperle des Monats November ausgezeichnet.

Exponate unter Panzerglas, Lichtschranken vor Gemälden, Videoinstallationen und „Bitte nicht berühren“-Schilder – für sehbehinderte Menschen ist ein Museumsbesuch nicht einfach, wenn nicht gar unmöglich. Das Stadtmuseum Simeonstift Trier und Design-Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Trier haben jetzt einen crossmedialen Bausatz entwickelt, der Menschen mit Sehbehinderung einen selbstständigen Museumsbesuch ermöglicht.

Für den kooperativen Ansatz und das einzigartige Angebot mit Vorbildcharakter verleiht der Stifterverband dem Projekt „Blinden-Kit“ die Hochschulperle des Monats November.
„Ein schönes Projekt mit großem Praxisbezug und sozialer Komponente. Die Beteiligten aus den unterschiedlichen Institutionen – Hochschule und Stadtmuseum – konnten ihre jeweiligen Stärken einbringen und so zu mehr Barrierefreiheit beitragen“, begründet die Jury des Stifterverbandes die Entscheidung. Das „Blinden-Kit“ ist ein maßgefertigter Wagen mit crossmedialen Materialen wie Tastreliefs, Audiodateien und Modellen. Studierende des Seminars „Crossmedia“ im Studiengang Intermediales Design haben in Abstimmung mit blinden Beratern an der Entwicklung und Umsetzung gearbeitet. Sie haben für jeden Ausstellungsraum des Stadtmuseums ein eigenes Blinden-Kit entwickelt.

Realisiert wurde das Projekt mit Unterstützung der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz, der Nikolaus-Koch-Stiftung und der Europäischen Investitionsbank. Was ist eine Hochschulperle? Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden. Weil sie klein sind, werden sie jenseits der Hochschulmauern kaum registriert. Weil sie glänzen, können und sollten sie aber auch andere Hochschulen schmücken.

Der Stifterverband möchte 2017 die vielfältigen und innovativen Schnittstellen von Hochschulen zu gesellschaftlichen Partnern sichtbar werden lassen. Jeden Monat stellt er eine Hochschulperle vor, die einen Beitrag zur Kultur einer „kooperativen Hochschule“ leistet. Aus den Monatsperlen wird im Januar 2018 per Abstimmung die „Hochschulperle des Jahres“ gekürt.

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So können sich Betriebe selbst testen

10. November 2017

Studenten an der Hochschule Trier haben einen digitalen Fragebogen entwickelt. Mit diesem Online-Check können Unternehmen nun prüfen, wie familienfreundlich sie sind.

Mit einem neuen Projekt möchte das lokale Bündnis für Familie in Zusammenarbeit mit der Hochschule Trier eine bessere Familienbetreuung in Unternehmen fördern. Mit dem Online-Check können Unternehmer ihre Familienfreundlichkeit innerhalb weniger Minuten testen. Drei Master-Studierende aus den Fachbereichen Intermedia-Design und Informatik haben elf Fragen aus dem Fragebogen des Familienbündnis digitalisiert und mit ansprechendem Design unterlegt. Der Fragebogen hat eine ansprechende Optik für die Bedienung; mit aufblühenden Blütenknospen wird dem Nutzer grafisch Rückmeldung gegeben, sobald er eine Frage beantwortet. Die Frauenbeauftragte der Stadt Trier, Angelika Winter, ist mit dem Ergebnis zufrieden. Sie sagt: „Familienfreundlichkeit ist ein hoher Imagefaktor für einen attraktiven Arbeitgeber, und mit unserem neuen Online-Check bieten wir die Gelegenheit, die eigene Personalpolitik zu testen“. Für die drei Studierenden Maxine Hammen, Yasmin Schraven und Sebastian Krause war das Projekt eine gute Möglichkeit, Praxiserfahrung für den Arbeitsmarkt zu sammeln. Sebastian Krause sagt: „Wir nahmen das Projekt an, weil es uns einen experimentellen Spielraum lieferte, in dem wir unsere Kompetenzen im Team in Richtung Webanwendung abklopfen konnten“. Die Professorin Linda Breitlauch leitete das Projekt. Sie freut sich, mit den Studenten im Kontext von gesellschaftsrelevanten Fragen Medienlösungen zu erarbeiten. „Solche praxisrelevanten Kooperationsprojekte bilden eine wichtige Säule in unserer Ausbildung von Intermedia Designern“, betont die Professorin für Game Design.

Linda Breitlauch ist davon überzeugt, dass Elemente aus dem Game-Design in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung finden können. Von einfallsreichem UI Design bis zu Virtual Reality sieht die Professorin Möglichkeiten Innovationen aus dem Game Design in andere gesellschaftliche Bereiche einfließen zu lassen. UI, das steht für User Interface, also für die grafische Oberfläche zur Bedienung.

Angelika Winter zieht für das Kooperationsprojekt ein vorläufiges Fazit: „Mit diesem Projekt haben wir uns gemeinsam mit der Hochschule Trier erfolgreich auf den Weg der digitalen Transformation gemacht“.

Den Online-Check kann man auf der Internetseite www.familie-trier.de aufrufen. Die elf Fragen behandeln verschiedene Aspekte der Familienbetreuung. Der Fragebogen dient dazu, Unternehmen einen schnellen Überblick zu geben, wie es um ihre Familienfreundlichkeit steht.

Link zum Artikel im Trierer Volksfreund

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Studenten der Fachrichtung Intermedia Design gewinnen einen Red Dot Junior Award in der Kategorie Multimedia Special

3. November 2017

„Station – An ISS Exploration“ ist Virtual Reality Exploration Game, in der sich die Spieler sich in der Raumstation ISS wieder finden. Dort können sie die Stationsmodule von innen und außen erkunden und das Gefühl der Schwerelosigkeit im All erleben. Dank der innovativen Steuerung mit den Motion Controllern des Vive bewegen sich die Spieler schwerelos und in authentischen Bewegungen durch die Station. Das Besondere ist, dass die Spieler die Bewegungen erleben, indem sie die Controller selbst bewegen. Diese Bewegung wurde nach den Bewegungen der realen Astronauten modelliert, die schwerelos im Raum schwebten. Dank dieser realistischen und intuitiven Steuerung wird ein häufig auftretender negativer Bewegungsfaktor in der virtuellen Realität minimiert, die so genannte „Motion Sickness“. Darüber hinaus wurden die Dimensionen der ISS-Raumstation realistisch nachgebildet, so dass Spieler nicht nur die Station wie ein Astronaut erleben können, der auf der echten ISS lebt, sondern auch das Privileg genießen, schwerelos durch den Weltraum zu fliegen.

Link zur Projektseite des Red Dot Junior Awards

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Mythos „Design“ – Ein Begriff und seine entgrenzte Bedeutung

29. November 2016

30.11.2016, 18:00 Uhr
Q 128, Irminenfreihof 8

Der Begriff Design ist so vieldeutig, dass seine Definition heute unmöglich scheint. Für eine neue Präzisierung bietet sich ein historischer Zugang an, der die Ereignisgeschichte genauso wie die Ideen-, Philosophie-, Kunst- und Designgeschichte zu berücksichtigen versucht. Eine bislang logozentrische Designwissenschaft geht davon aus, dass der Begriff dem Phänomen vorausgeht, dass also der Design-Begriff die Ära des Designs und seiner Artefakte erst ermöglicht. Dagegen liefert ein Perspektivwechsel von der logozentrischen zur ikonozentrischen Deutung die Möglichkeit, Epochenschwellen neu zu justieren.

Philipp Zitzlsperger ist Professor für Bildwissenschaft und Forschungsdekan am Fachbereich Design der Hochschule Fresenius (AMD-Berlin), University of Applied Sciences. Gleichfalls Privatdozent am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität, Berlin.

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GameUp! ruft Ideenwettbewerb für Computerspiele und kreative Softwarelösungen mit Regionalbezug Rheinland-Pfalz ins Leben.

28. Mai 2016

Im Rahmen der GermanDevDays gibt GameUp! die Ausrichtung eines Kreativwettbewerbs bekannt. Dieser wird unter dem Label “GameUp! Contest” am 24. Mai 2016 im Rahmen der GermanDevDays starten. Damit soll eine Schnittstelle zur Bereicherung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz geschaffen werden, die es noch unentdeckten Talenten der Region ermöglichen soll, aktiv wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus entfaltet der Wettbewerb die Möglichkeit, junge Gründer zu identifizieren und auf ihrem Weg zu begleiten.

 

Teilnahmebedingungen

Der Lebensmittelpunkt der Teilnehmer muss in Rheinland-Pfalz zu finden sein. Für den Wettbewerb bedeutet das, dass Einreichende entweder in Rheinland-Pfalz gemeldet sind, in Rheinland-Pfalz zur Schule zu gehen oder dort studieren. Die Einreichung der Konzepte erfolgt Online per Mail, vorzugsweise als PDF. Ein festes Thema wird nicht vorgegeben.

Alle Ideen sind willkommen!

 

Ablauf

Nach Ankündigung des Wettbewerbs auf der Eröffnung der GermanDevDays am 24. Mai 2016 in Frankfurt können Konzepte innerhalb von 12 Wochen eingereicht werden. Im Anschluss werden 5 Ideen von einer Jury ausgewählt, die in Workshops und in Zusammenarbeit mit Hochschulen und deren Studierenden für ein Pitching vorbereitet werden. Der Gewinner wird im Anschluss von einer weiteren Jury ermittelt. Dieser wird auf der Gamescom bekannt gegeben und erhält neben einem exklusiven Workshop zu verschiedenen Themen rund um das Gebiet Gründung und Teambildung zusätzlich ein Preisgeld.

 

Jury

Die Jury setzt sich aus etablierten Gesichtern der deutschen Spielebranche zusammen. Unter anderem werden Stefan Marcinek (Unternehmer), Rocco Di Leo (Unternehmer), Andrea Peters (CEO media.net Berlin-Brandenburg), Prof. Dr. Linda Breitlauch (Hochschule Trier), Benedikt Grindel (Studiomanager von Ubisoft Blue Byte) und Daniel “Budi” Budimann (Rocket Beans TV) die Konzepte bewerten.

 

Weiteres zum Gameup! Contest

Der GameUp! Contest richtet sich nicht nur an die über tausend Studierenden im Bereich Games und gamesrelevanter Studiengäng in Rheinland-Pfalz, die zur Beteiligung aufgerufen werden. Es ist auch eine Chance für die regionale Spielebranche bundesweit aufzufallen und ernst genommen zu werden. Bereits jetzt erfährt der Wettbewerb Unterstützung aus der Spielebranche. Stefan Marcinek, Ausrichter der GermanDevDays, stellt 5000,-€ zur Verfügung, weitere 1000,-€ werden von GameUp! selbst beigesteuert. Zusätzlich stehen bereits einige Akteure aus der Gamesbranche für ein Mentoring zu den Themen Gründung, Kooperation, Teambildung und Pitching in den Startlöchern.

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GameUp! ist Premiumpartner der 1. GermanDevDays

28. Mai 2016

Als Premiumpartner der 1. GermanDevDays, die am 24. Mai 2016 in Frankfurt stattfinden, richtet GameUp! am Vorabend ein Netzwerktreffen der Software- und Gamesbranche Rheinland-Pfalz aus. Spannende Gäste der Spieleentwicklung, der Hochschulen und der Politik aus Rheinland-Pfalz kommen am Montag Abend im Landesmuseum in Mainz zur ersten großen Veranstaltung des Branchennetzwerks zusammen.

Stefan Marcinek, Vorstandsvorsitzender des GAME Bundesverbandes und Veranstalter der GermanDevDays zeigt sich über die Zusammenarbeit mit GameUp! Rheinland-Pfalz sehr zufrieden und ist auch für die Zukunft positiv gestimmt. ”Ich freue mich, dass wir uns in einer so guten Partnerschaft zusammengefunden haben. Die GermanDevDays sollen nicht das einzige Projekt sein, in das GameUp! eingebunden werden soll.”, so Marcinek zur Partnerschaft. Die GermanDevDays bieten mit 35 Vorträgen, 7 Podiumsdiskussionen, mehr als 50 Speakern und 12 Ausstellern sowie einer kostenlosen Abendveranstaltung Spieleentwicklern, Branchenkennern, Studierenden und Besuchern einen entspannten Eventrahmen, um sich kennen zu lernen, auszutauschen und Hands-On-Erfahrungen zu sammeln.

GameUp Business DinnerAuch Frau Prof. Dr. Linda Breitlauch, wissenschaftliche Beraterin bei GameUp! und Professorin an der Hochschule Trier, zeigt sich enthusiastisch. “Als Partner und Mitinitiator von GameUp! freuen wir uns auf spannende Gespräche während des Netzwerktreffens. Gerade für unsere Studenten sind die GermanDevDays eine enorm wertvolle Veranstaltung, die mit viel Vorfreude von den Studenten erwartet wird.” Linda Breitlauch lehrt seit April 2014 Intermedia Games an der Hochschule Trier im Fachbereich Gestaltung im Studiengang Intermedia Design.

“Die GermanDevDays sind eine in ihrer Form einzigartige Veranstaltung in Deutschland. Die Initiative ist Beispielhaft, ein unglaublich spannendes Format mit vielen hochkarätigen Rednern aus der ganzen deutschen Branche. Ich sehe die GDD als eine große Bereicherung für unsere Studenten, für den Standort Rheinland-Pfalz und die ganze deutsche Spieleindustrie und ich freue mich schon jetzt auf weitere, gemeinsame Projekte.”, so Benjamin Palfner, Projektleiter bei GameUp! Rheinland-Pfalz und zuständig für die Organisation des Netzwerktreffens.

Das Netzwerktreffen wird neben den GermanDevDays als Premiumpartner durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz als Kooperationspartner und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehrt, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz als Mitveranstalter verstärkt.

Zu GameUp! Rheinland-Pfalz: Am 04.09.20015 wurde die gemeinsame Initiative „Game Up!“ von der Landesregierung Rheinland-Pfalz, der IMG Innovations-Management GmbH und der Hochschule Trier gestartet. „Game Up“ ist Anlaufstelle an der Hochschule Trier für die Bereiche Netzwerk, Wissenschaft, Ausbildung und Wettbewerb im Bereich der Softwarebranche und stärkt in erster Linie die Vernetzung der Stakeholder der Games- und Softwarebranche.

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Hochschule Trier spielt in Berlin

3. Mai 2016

Die Fachrichtung Intermedia Design und der Fachbereich Informatik werden erstmals mit studentischen Projekten auf der traditionellen Entwicklerkonferenz Quo Vadis vertreten sein. Die internationale Konferenz findet vom 18.-20. April in Berlin statt. Renommierte Sprecher aus der Branche und mehrere hundert Teilnehmer machen die Konferenz zu einem der größten Netzwerk- und Weiterbildungsevent in der Gamesbranche.


REDDOT_original_059_rd-cd-2014_urk-8275„In Between“: 
Die durch die Zusammenarbeit der Studiengänge Intermedia Design, Lehrgebiet Games – vertreten durch Prof. Dr. Linda Breitlauch – und Digitale Medien und Spiele – vertreten durch Prof. Dr. Christof Rezk-Salama entstandenen Projekte sowie das mehrfach ausgezeichnete Spiel „In Between“ des Trierer Absolvententeams Gentlymad können während der Konferenz angespielt werden. Neben dem beim diesjährigen Deutschen Computerspielpreis als bestes Serious Game nominierten „In Between“ werden unter anderen folgende Projekte vorgestellt:

3526571_m3w678h382q75v27040_Ludus_HSTrier_2.jpg-G3K61SIE1.1-ORG„Ludus ante Portas“: Im Rahmen der Design- und Kulturtage wurde 2015 das UNESCO Weltkurerbe Porta Nigra erstmalig zu einem Ort des interaktiven Experiments: Das Wahrzeichen der Stadt wurde zur digitalen Spielfläche einer Computerspielinstallation, die Historie und Moderne zu einer Einheit verschmelzen lässt. Im März 2016 wurde es in einer überarbeiteten Version in Koblenz zwei Wochen lang während des „Festungsleuchtens“ aufgeführt. Mehr zu Ludus ante Portas Opens external link in new windowhier.

ladescreen_Bruce„Fund it, BRUCE“: Zur Eröffnung der Next Level Conference 2015 bekam das Spiel rund um das Thema „Spieleförderung“ einen prominenten Platz in der Keynote der Konferenz. Das Spiel ist kostenlos und kann Opens external link in new windowhier heruntergeladen werden. Opens external link in new windowMehr Infos hier.

 

 

gameupAußerdem wird die Netzwerkinitiative „GameUp! – Rheinland Pfalz“ mit dem Projektleiter Benjamin Palfner und der fachlichen Leiterin Prof. Dr. Linda Breitlauch vor Ort sein und sich und ihre Partner vorstellen. Die Initiative wurde von der Landesregierung Rheinland-Pfalz, der IMG Innovations-Management GmbH und der Hochschule Trier im September 2015 ins Leben gerufen. „GameUp!“ ist die Anlaufstelle an der Hochschule Trier für die Bereiche Netzwerk, Wissenschaft, Ausbildung und Wettbewerb im Bereich der Games- und Softwarebranche und wird in erster Linie die Vernetzung der Stakeholder stärken.

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Im Netz des Systems Erde

17. April 2014

Interaktive, mediale Rauminstallation in der Sonderausstellung „PLANET 3.0 – Klima.Leben.Zukunft“, Senckenberg Naturmuseum
20. Dezember 2013 bis 12. Januar 2014

Frankfurt, den 12.12.2013.
Eine interaktive, mediale Rauminstallation bereichert ab sofort die aktuelle Sonderausstellung „PLANET 3.0 – Klima.Leben.Zukunft“, die noch bis zum 12. Januar 2014 in der Wolfgang-Steubing-Halle des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt zu sehen ist. Fünf Studenten der Hochschule Trier haben das Projekt entwickelt. Es transportiert auf effektvolle Weise eine der wichtigsten Botschaften der Ausstellung: Wie das menschliche Verhalten unsere Umwelt und unser Klima verändert, können wir kaum vorhersehen und kontrollieren.

Schon beim Betreten des ersten Stockwerks entdeckt man ein Netz aus Seilen. Das komplex anmutende Gebilde symbolisiert die Verbindung der sieben Sphären der Erde, zu denen auch die „Anthroposphäre“ gehört, also die vom Menschen geschaffene Umwelt.

„Allgemein bekannt sind meist nur die Atmosphäre und vielleicht die Biosphäre“, sagt die Studentin Sarah Kirsch und ergänzt: „Von den Wissenschaftlern werden jedoch auch Gestein (Lithosphäre), der Boden (Pedosphäre), das Wasser (Hydrosphäre) und die vereisten Regionen (Kryosphäre) unterschieden.“ Sarah Kirsch studiert Intermedia Design in Trier und war zusammen mit Marcel Kohnz maßgeblich an der Umsetzung der interaktiven Installation beteiligt.

Neben dem großen Netz besteht die mediale Installation aus farbigen Kugeln, die jeweils eine Sphäre repräsentieren und an Knotenpunkten des Netzes hängen. Die Besucher als Teil der der Anthroposphäre können Einfluss auf dieses System nehmen, indem sie diese Kugeln in Bewegung versetzten. Die Schwingung überträgt sich durch das Netz auf alle anderen Kugeln. In ihrem Inneren sind kleine Computer mit Sensoren verborgen, die die Veränderung der eigenen Position messen und eine Projektion steuern.

Die Projektion ist neben der Vernetzung ein weiteres Sinnbild für ein nichtlineares, dynamisches System, wie es die Erde ist. Vergleichbar mit Wassertropfen, die auf eine glatte Wasserfläche fallen, breiten sich aus den Kugeln farbige Wellen aus, die sich auch überkreuzen und gegenseitig beeinflussen. Die Installation soll dadurch erlebbar machen, dass die gezielte Einflussnahme auf eine Sphäre kontrollierbar ist, nicht jedoch das Zusammenwirken aller Sphären miteinander.

Ausgearbeitet hat das Projekt ein interdisziplinäres Team von Studierenden der Hochschule Trier: Marcel Kohnz und Sarah Kirsch (Intermedia Design), André Stock (Innenarchitektur), Torsten Scholer und Julian Steffen (Informatik).
Wissenschaftlich begleitet wurde die Entwicklung des interaktiven Exponats durch Prof. Dr. Andreas Mulch und Dr. Bernd Herkner von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main. Initiiert wurde es gemeinsam von Frau Dr. Julia Krohmer vom Biodiversität und Klimaforschungszentrum (BiK-F) und von Prof. Daniel Gilgen von der Hochschule Trier im Studiengang Intermedia Design, der das Entwurfsprojekt betreute. Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter: www.intermediadesign.de

Es wird nur der Eintritt für die Ausstellung erhoben.

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können – dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

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Ausstellungsinstallation zum Thema „System Erde“

8. Mai 2013

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Intermedia Design und das Senckenberg Naturmuseum entwickeln gemeinsam mit dem Institut für Biodiversität und Klimaforschung in Frankfurt am Main eine Ausstellungsinstallation zum Thema „System Erde“.

Anlässlich der Sonderausstellung »Planet 3.0 – Klima. Leben. Zukunft« entwickeln Studierende der Hochschule Trier in Kooperation mit Wissenschaftlern des Biodiversität und Klimaforschungszentrum (BiK-F) eine Medien-Installation, die das System Erde mit ihren sieben zusammenhängenden Sphären veranschaulichen soll. Ziel ist es, durch den Einsatz von Computervisualisierung und physischen Interfaces den Besuchern ein interaktives und intensives Erlebnis zu ermöglichen, das die komplexen Zusammenhänge von nichtlinearen dynamischen Systemen erfahrbar macht. Unterstützt werden die Studierenden bei diesem Projekt durch Prof. Daniel Gilgen (Intermedia Design), Dr. Julia Krohmer (BiK-F) und Dr. Bernd Herkner (Leiter der Abteilung Museum, Senckenberg Naturmuseum).

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IMD-Image-Broschüre zum Herunterladen

17. April 2014

Intermedia Design ist ein neuer und innovativer Studiengang am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Trier. Er wurde entwickelt, um mit einem ganzheitlichen Konzept auf die Herausforderungen der Medien- und Netzgesellschaft zu reagieren.

Intermedia Design bietet ein generalistisches Studium, in dem zentrale Kompetenzen aus mehreren Gestaltungsdisziplinen zusammengeführt werden. Der Studiengang reagiert damit auf die digitalen Netzkulturen, wo Überblickssouveränität für systemverbindende Lösungen benötigt wird.

Um die angestrebte Flexibilität zu erreichen, werden die Grundbausteine der Lehre – Technik, Design, Konzept, Theorie – im Unterricht integral abgebildet. Studierende erkunden auf dieser Basis in den einzelnen Lehrgebieten – Hypermedia, Medienräume, Crossmedia, AV-Medien, Intermedia Games, Mediengeschichte – unterschiedliche Medienwirklichkeiten und erproben praxisnah ihr Wissen…

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TYPE MEETS CODE – Erik van Blokland, LettError – Videovortrag

28. November 2012

13. Dezember, 18:00
Type Meets Code
Erik van Blokland führt zusammen mit Just van Rossum das Büro für Type Design, Typografie und Technologie mit dem Namen LettError in Den Haag. Die Arbeiten des Büros bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Typedesign und Programmierung. Mit Programmen wie Robofab und Superpolator haben Sie digitale Werkzeuge entwickelt, die die Schriftproduktion enorm vereinfachen. Sie beschränken sich keineswegs auf die Technik sondern entwerfen mehrfach ausgezeichnete Schriften, die über die großen Vertriebe wie fonstshop und ihr eigenes Schriftenlabel vertrieben werden. Aus Ihrer Feder stammen einige Klassiker der digitalen Typorevolution der 90er [ErikRightHand, Trixie, Kosmik und Beowolf]. In einem Live-Videovortrag präsentiert Erik van Blokland seine Sicht von der Beziehung zwischen Code und Design.

Erik van Blokland | LettError
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

Direkt im Anschluss: Ausstellung von Typo-Licht-Objekten

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Neues erweitertes Studienangebot ab Sommersemester 2013

11. April 2014

Ab dem Sommersemester 2013 besteht die Möglichkeit, nicht nur einen 6-semestrigen, sondern auch einen 7-semestrigen Bachelor-Studiengang zu absolvieren. Der 7-semestrige Bachelor unterscheidet sich inhaltlich nicht von dem 6-semestrigen, beinhaltet jedoch als Erweiterung ein Praxissemester. Den Studierenden wird damit Gelegenheit gegeben, sich in Unternehmen oder Organisationen zu orientieren, Berufsfelderfahrungen zu sammeln und gegebenenfalls Kontakte für einen zukünftigen Berufseinstieg zu knüpfen. Ebenso ist es möglich, ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren, um andere Studienkulturen kennenzulernen oder interkulturelle Kompetenzen zu erweitern.

Studieninteressierte, die noch nicht sicher sind, welcher Studiengang der richtige für sie ist, bewerben sich am besten zunächst für den 6-semestrigen Bachelor-Studiengang, ein Wechsel zur erweiterten Variante während des Studiums ist problemlos möglich. Bewerbungsinformationen >

Des Weiteren wird ab 2013 ein Design Master angeboten.

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Intermedia Design Lectures Nr. 6 – Vortragsreihe im Wintersemester 2012/13

7. November 2012

30. Oktober, 18:00
Kommunikation im Raum
Spatial Design ist eine Agentur für Kommunikation im Raum. Thomas Häussler wird im Rahmen der Intermedia Design Lectures die Gestaltung und Konzeption von Messeständen,
Events und Ausstellungen für namenhafte Kunden vorstellen. Neben „klassischen Messeständen gehört auch die mehrfache Markeninszenierung für Puma auf der Bread & Butter in Berlin zu seinem Repertoire.
Thomas Häussler | spatial design
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

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Intermedia Design Lectures Nr. 5 – Vortragsreihe im Sommersemester 2012

12. April 2012

15. Mai, 18:00
Der Impetus der Dinge
Raumkonzepte und Designtheorien zwischen Mittelalter und Moderne
Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger | AMD-Berlin
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

30. Mai, 18:00
Embedding Design Thinking at Deutsche Bank
Was sich hinter Design Thinking verbirgt und wie dieser Ansatz in einem Unternehmen der Finanzbranche implementiert werden kann, wird im Rahmen dieses Vortrags vorgestellt.
Katharina Berger | Deutsche Bank AG
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

13. Juni, 18:00
Typedesign meets Code
Erik van Blokland führt zusammen mit Just van Rossum das Büro für Type Design, Typografie und Technologie mit dem Namen
„LettError“ in Den Haag. Die Arbeiten des Büros bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Typedesign und Programmierung.
Erik van Blokland | LettError, Den Haag, NL
www.lettError.com
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

Plakat als Download: Intermedia Design Lectures | Sommersemester 2012 [PDF]

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Intermedia Design Lectures Nr. 4 – Vortragsreihe im Wintersemester 2011/12

14. Dezember 2011

23. November, 19:00
Generating Synergies
Wie entsteht in der Zusammenarbeit von vielfältigen Disziplinen ein immersives Raum- und Produkterlebnis?
Hellen Kleine, CD | Atelier Markgraph
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

07. Dezember, 19:00
Escaping Rectangular Flatland
Herausforderungen an das Design digital bespielter Räume
Sebastian Oschatz | MESO Digital Interiors GmbH
www.meso.net
Noch immer klafft eine Lücke zwischen der Gestaltung von rechteckigen, zweidimensionalen Dingen und der Gestaltung von direkt spürbaren dreidimensionalen Dingen im Raum. Dieses Dazwischen (griechich meso) medial zu schließen und kinetisch, animiert oder interaktiv zu gestalten ist eines der Hauptmerkmale der Arbeit von MESO Digital Interiors.
Oft sind die Entwicklung von geeigneten digitalen Werkzeugen und das Schaffen einer kreativen Arbeitssituation in einer technisch hochkomplexen Umgebung die eigentlichen Herausforderungen. Sebastian Oschatz zeigt anhand ausgewählter Projekte Probleme und Lösungen, die sich bei der medialen Bespielung vom komplexen Rauminszenierungen ergeben.
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

14. Dezember, 18:00
Auch ein Bier will geliked werden
Social Media für Low Interest Produkte am Beispiel des Köstritzer Echolot
Christina Becker | Bell Pottinger – MMK GmbH, Hamburg
www.mmk-pr.de
Marken aus dem Bereich der Fast Moving Consumer Goods bringen selten aus sich selbst heraus genug story telling mit sich, um die Aufmerksamkeitsschwelle der Öffentlichkeit – von Journalisten wie von Konsumenten – dauerhaft zu durchbrechen. Deswegen besetzen sie zielgruppenaffine Interessensfelder – im Falle des Marktführers im Schwarzbiersegment ist es der Bereich Musik. Christina Becker beschreibt, wie ausgehend von dem Event-Sponsoring des Musikpreises ECHO eine 360-Grad-Kampagne kreiert wurde, die die Marke über online- und offline-Events, am POS, im Rahmen klassischer Werbung sowie in der PR und im Social Web erlebbar macht. Im Zentrum der Case Study wird die Kommunikationsplattform „Köstritzer Echolot“ stehen, die die effiziente Vernetzung von PR und Social Media mit einem starken Involvement der User veranschaulicht.
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

11. Januar, 18:00
Medien, Räume und Installationen
Ein Blick hinter die Kulissen
Felix Hardmood Beck | ART+COM, Berlin
Kaum eine Ausstellung mehr ohne Medien: Was in den 1980er Jahren mit uninspirierten, schwerfälligen Terminals in Museen begann, hat sich in den letzten zehn Jahren zu integrativen, medialen Übersetzungen in den Raum entwickelt. Mittlerweile gibt es diverse gestalterische und technische Spielarten; die Bandbreite reicht von berührungssensitiven Installationen über mediale Fernrohre und reaktive Raumprojektionen bis hin zu medialen Fassaden.
Felix Beck, Senior Art Director des Berliner Gestaltungsbüros für Neue Medien ART+COM, wird in seinem Vortrag verschiedene mediale State-of-the-Art-Lösungen anhand von einigen neueren Projekten vorstellen und Einblicke in die Arbeitsweise des interdisziplinär arbeitenden Teams geben.
Ort: Hochschule Trier, Irminenfreihof 8, Raum 128

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