Film- und Mediennachwuchsförderung des Landes Rheinland-Pfalz im Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Trier

Richtlinien und Regularien; Hochschule Trier und Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland Pfalz, Stand 3/2024

Gegenstand und Zweck

Gefördert werden gestalterische und künstlerische Abschlussarbeiten sowie Studien- und Entwicklungsprojekte, die im Bereich des Films, der Neuen Medien und medialer Installationen angesiedelt sind und an der Hochschule betreut werden. Die Antragstellung steht grundsätzlich allen Studierenden des Fachbereichs Gestaltung offen, um Interdisziplinarität zu fördern. Die Höhe der Förderung pro Antrag beträgt aufwandsbezogen zwischen 500 € und 3.000 €, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 5.000 €.

Zuständigkeit

Die Studienrichtung Intermedia Design führt das Förderprogramm an der Hochschule Trier durch und organisiert den gesamten Ablauf.

Antragstellung

Die Ausschreibung erfolgt zweimal jährlich jeweils zu Semesterbeginn. Neben formalen Angaben zu Antragstellenden und Vorhaben sind gefordert: Vorhabensbeschreibung, Portfolio, Zeitplan und Finanzierungsplan. Details siehe unten.

Beurteilung

Eine Fachjury aus Professor*innen und Mitarbeiter*innen aus den betreffenden Lehrgebieten entscheidet über die Dotierung der Anträge. Der Entscheid über Anträge erfolgt in der Regel in der fünften Unterrichtswoche. Die Jury bestimmt ihren Vorsitz. Der Vorsitz organisiert das Verfahren.

Kriterien

Zur Beurteilung der Anträge werden an allen beteiligten Hochschulen als Kriterien herangezogen und medienspezifisch bewertet:

Konzeptgüte – Ist das Vorhaben nachvollziehbar, konsistent und realisierbar? Ist es originell oder innovativ? Werden seine Ziele (fachlich, technisch, künstlerisch…) deutlich?

Fachlicher Anspruch – Ist das Niveau des Vorhabens angemessen hinsichtlich des Studienabschnittes des/der Antragsstellenden im Fachgebiet?

Machbarkeit – Ist eine fachliche Eignung des/der Antragstellenden gegeben? Sind Projektumfang und Zeitplan angemessen?

Relevanz – Hat das Vorhaben eine besondere Bedeutung, die über vergleichbare Arbeiten hinausgeht?

Vergabe

Die Studierenden werden nach Juryentscheid binnen weniger Tage über das Ergebnis informiert. Förderzusagen können von der Jury mit Auflagen versehen werden.

Förderung

Bewilligte Sachen werden von den betreuenden Dozenten über die Hochschule beschafft und den Geförderten im Rahmen einer Materialausleihe für den Projektzeitraum zur Verfügung gestellt. Gegenstände, die zur Erfül­lung der Film- und Medienförderung erworben oder hergestellt werden, sind ausschließ­lich nur für diesen Zweck zu verwenden und sorgfältig zu behandeln. Die Hochschule ist Eigentümerin beschaffter Gegenstände, Hilfsmittel oder Soft­ware.

Dokumentation

Empfänger*innen verpflichten sich zur Einreichung einer kurzen Dokumentation mit Belegexemplar, Bildmaterial und Kurzbeschreibung zum Projektabschluss.

Förderhinweis

Bei Informationen der Öffentlichkeit über Maßnahmen aus der Film- und Medienförde­rung ist auf die Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit hinzuweisen. Auf allen örtlichen und überörtlichen Werbemitteln (Plakaten, Einladungskarten, Bro­schüren, Faltblättern etc.) ist ebenfalls auf die Förderung des Ministeriums hinzuweisen. Alle in Rheinland-Pfalz geförderten Projekte sollen ihre öffentliche Uraufführung in Rheinland-Pfalz haben. Jeder geförderte Film muss im Vor- oder Nachspann einen Hin­weis auf die Förderung durch das Ministerium enthalten.

Ablauf und Antragstellung

Wie läuft das Verfahren ab? Wie bewerbe ich mich richtig? Worauf muss ich achten?

Ablauf

  1. Antragsfristen liegen stets etwa in der 5. oder 6. Vorlesungswoche des Semesters. Die genauen Termine gehen allen Studierenden des Fachbereichs Gestaltung über den entsprechenden Emailverteiler zu.
  2. Lesen Sie sich sorgfältig die oben beschriebenen Richtlinien und Regularien durch.
  3. Erstellen Sie Ihren Projektantrag anhand der folgenden Gliederungsvorlage.
  4. Packen Sie Ihren Projektantrag in ein PDF oder eine .zip-Datei mit maximal 5 MB Größe.
  5. Beachten Sie dabei bitte die Dateinamenskonvention: Nachname_Vorname_Studiengangskürzel_Projekttitel.pdf 
z. B. Müller_Michael_IMD_Bohutara.pdf
  6. Reichen Sie diese Unterlagen fristgerecht über das unten verlinkte Onlineformular ein.
  7. Sie erhalten im Anschluss an die Jurysitzung eine Mitteilung über das Ergebnis.
  8. Bei Erfolg besprechen Sie mit Ihrer/m Betreuer:in die Verausgabung der Mittel.
  9. Nach Projektabschluss befolgen Sie die Angaben zur Projektdokumentation und reichen diese ein (Details folgen noch).

Gliederung des Projektantrags

1. Deckblatt: Persönliche Angaben

Wir benötigen: Vor- und Nachname, Hochschul-Mailadresse, Studienrichtung, Titel des Projekts, Medium, Betreuer/in, Antragssumme.

2. Projektbeschreibung

Fassen Sie zunächst prägnant in einer 3-400 Zeichen langen Kurzbeschreibung das Projekt zusammen.

Eine ausführlichere Darstellung des Projekts geben Sie bitte in maximal drei Seiten Text plus Bildern. Gewünscht wird eine aussagekräftige Erläuterung in Wort und Bild. Schauen Sie sich die in den obigen Richtlinien genannten Kriterien an und machen Sie glaubhaft, dass Ihr Projekt förderungswürdig ist. Besprechen Sie sich ggfs. mit Ihrer/m Betreuer:in.

3. Portfolio

Die Jury möchte sich ein Bild über Ihre Kompetenzen machen, das beantragte Vorhaben zu realisieren. Bitte geben Sie dazu an, welche dafür relevanten Medienprojekte Sie in der Vergangenheit bereits realisiert haben und über welche Medienproduktionserfahrungen Sie bereits verfügen bzw. welche Lehrveranstaltungen Sie bisher besucht haben, auf die Sie sich bei der Umsetzung Ihres beantragten Projekts stützen können.

4. Zeit- und Finanzierungsplan

Erläutern Sie in kurzer Übersicht Ihren zeitlichen Produktionsplan. Im Falle einer Förderung stehen Ihnen die Mittel ca. 14 Tage nach Antragseinreichung zur Verfügung.

In einer Kostenaufstellung listen Sie bitte nachvollziehbare Angaben, für welche Zwecke die Förderung benötigt wird. Der Mindestbetrag für eine Förderung sind 500,- Euro.

Begründen Sie kurz, warum die zu finanzierenden Investitionen notwendig sind. Stellen Sie sicher, dass sie z.B. erforderliche Ausstattung und Material nicht bereits im Fachbereich vorhanden sind.

Vermeiden Sie Schätzungen, recherchieren Sie konkrete Preise und fügen Sie ggf. Unterlagen bei, aus denen die Kosten ersichtlich werden (Online-Warenkörbe, Kostenvoranschläge …).

Wichtig: Im Sommersemester 2024 können nur Sach- und Materialkosten gefördert werden, d. h. Material, welches dauerhaft angeschafft wird, sowie Verbrauchsgüter. Personalkosten, wie Gagen und Honorare oder auch Verpflegungs- und Reisekosten können aktuell noch nicht gefördert werden.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt vollständig online über das folgende Formular.

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