Digitaler Erinnerungsatlas der Großregion

Erinnern neu beleben – Neue Konzepte zur Stärkung der Erinnerungskultur 

Die mobile Web App eröffnet einfache Beteiligungsmöglichkeiten und erhöht damit das Engagement in der Erinnerungskultur.

Durch das Projekt sollte ein aktives und zahlreiches Interesse geweckt und die Teilnahme an der Erinnerungskultur in der Großregion gefördert werden.

Der Erinnerungsatlas

Der Erinnerungsatlaas selbst entstand als Masterarbeit von Wolfgang Stegmann. Mithilfe von interaktiven Karten sollen Erinnerungsorte in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, im Großherzogtum Luxemburg, in Lothringen und der Wallonie für die Forschung sowie die didaktische Vermittlung der damit verbundenen Inhalte aufbereitet werden.

In einer zweiten Phase erstellten die Studierenden eine Vereinswebsite für den „Arbeitskreis Erinnerung in der Großregion“, auf der man Veranstaltungen, Aktuelles, externe Seiten und weitere Angebote des Arbeitskreises findet. Außerdem überarbeiten sie den digitalen Erinnerungsatlas, um ihn sowohl für die app- und webbasierte Nutzung zu optimieren und ergänzen diesen durch eine Startseite, auf der die Besucher Erklärungen zur Nutzung des Atlas und Hintergründe zum Projekt zugänglich gemacht werden. Final wird durch eine Launchkampagne auf das Projekt aufmerksam gemacht.Landingpage des Erinnerungsatlas

Die Startseite, die vor den eigentlichen Atlas gestellt ist, soll die Funktionen und Möglichkeiten der Website aufzeigen. Aus der Recherche zum Thema des Projektes und der Befragung der Projektleiter der Universität Trier wurde ein
Konzept für die Startseite des Erinnerungsatlas erstellt. Der Header der Seite ist stark an die Kampagne angelehnt, die durch das Bild und den Slogan aufgegriffen wird. Die freischwebende Navigationsleiste führt nicht auf einzelne Unterseiten, sondern lässt den Nutzer an die entsprechende Stelle des Onepagers springen.

Der Ghostbutton „Hinter dem Projekt“ führt zur externen Seite des Arbeitskreises EA. Scrollt man dann etwas runter, gelangt man auf einen auffälligen Kasten mit den beiden Hauptfragen zum Atlas, die wieder die beiden Nutzungsweisen abdecken: Wissen aneignen und die partizipative Nutzung der Mitgestaltung; darunter ist ein kurzer Animationsfilm, den Usern jedes Alters simpel die Nutzung des Atlas erklären soll. Die letzten beiden Sektionen widmen sich dem „Arbeitskreis Erinnerung“ und bieten eine Kontaktfunktion zu den Verantwortlichen.

Website für den „Arbeitskreis Erinnerung“

Die externe Website über den „Arbeitskreis Erinnerung in der Großregion“ birgt viele Hintergrundinformationen über das Projekt. Auch hierüber können Interessierte durch eine Mitgliedschaft oder im Onlineforum partizipativ mitwirken. Zudem wird über aktuelle und vergangene Veranstaltungen informiert und (Kooperations-)Projekte berichtet. Ferner wird die Geschichte des Vereins und das Team hinter dem Erinnerungsatlas vorgestellt.

Launchkampagne

Der finale Slogan lautet „Erinnern neu beleben“, durch die Wahl des Wortes „neu“ wird verdeutlicht dass es sich um eine Neuinterpretation der Erinnerungskultur handelt, die auf respektvolle Art und Weise ansprechen und neugierig machen soll.

Die Mosaik-Grafik setzt sich aus Bildern verschiedener lokaler Gedenkstätten und Erinnerungsorte zusammen und kann so je nach Region angepasst und individualisiert werden. Die zusammengesetzte Form der Bilder symbolisiert
die Kooperation und Zusammenarbeit vieler Einzelner um ein großes Gesamtbild zu schaffen, was eine Anspielung auf das Crowd-Sourcing ist. Die Bilder, die sich vom Logo abheben, repräsentieren die Greifbarkeit der Orte und die „Augmented Reality”.