ImD-Studierende gewinnen Quattropole-Videowettbewerb

Ein toller Erfolg für Svenja Trierscheid. Für ihre poetische Video-Impression erhielt die 21-jährige Studentin im Studiengang Intermediales Design den mit 500 € dotierten 2.ten Preis. Die Vier-Länder-Jury des Quattropole-Videowettbewerbs war von der Ästhetik und Symbolik des 90-Sekunden-Clips überzeugt, der eine von polnischen, französischen und deutschen Studierenden entwickelte Performance filmisch umgesetzt hat.

Unter dem Motto „Zeig uns Deine Stadt“ hat das Städtenetz die besten Film-Ideen zum Viererverbund aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier gesucht. Eingereicht wurden informative, spannende, poetische und lustige Filme mit Licht-Graffitis, Interviews, Kamerafahrten, Split-Screens und Animationen. Die Oberbürgermeister der vier Städte waren angereist, um die Preise im Saarbrücker Filmhaus zu übergeben.

Klaus Jensen, der Trierer OB, zeigte sich über die Erfolge der jungen Kreativen aus seiner Stadt besonders erfreut. So ging auch der 1. Preis in Höhe von 1.000 Euro an eine Gruppe von Studierenden der FH Trier. Unter dem Pseudonym „MrMarizzl“ gaben die angehenden Intermedia- und Kommunikationsdesigner mit „Quattropole“ ein schon professionell gemachtes Debüt, das sinnbildhaft die Idee des Städtenetzes aufgreift und entlang einer alles verbindenden Schnur spielerisch entfaltet.

Die Wettbewerbserfolge waren als kreative „steps across the border“ aber auch eine Belohnung für Rob Negelen, der als betreuender Dozent mit glücklicher Hand seine Studentinnen und Studenten schon am Anfang ihres Studiums zu audio- wie bildstarken Ergebnissen führte. Dass Kreativität etwas mit Grenzüberschreitung zu tun hat und das grenznahe Trier hierfür ein hervorragender Standort ist, darin konnten sich OB Klaus Jensen und Franz Kluge, Dekan des Fachbereichs Gestaltung wieder einmal bestätigt sehen.

Begründung der Jury: Entstanden ist ein Film, der durch seine Ästhetik und Poesie besticht und eine starke Symbolik entwickelt. Unterstützt werden diese Bilder von der Musik der Gruppe Beirut. Lehm steht als poetische Metapher für die grenzenlose Gemeinsamkeit, die sich auf die Einheit der Großregion übertragen lässt. Geschichte, Gegenwart und Zukunft werden in der Bildsprache ausdrucksstark verbunden.

Der 1. Preis in Höhe von 1.000 Euro geht an eine Gruppe von Studierenden von der Hochschule Trier. Produktionsleitung hatte der Diplom-Designer Rob Negelen. Die Studierenden haben den Film unter dem Pseudonym „MrMarizzl“ eingereicht.

Begründung der Jury: Der Beitrag greift sinnbildhaft die Idee des Städtenetzes auf: Menschen versammeln sich um ein Projekt. Dabei mischt der Film humorvolle und ernste Elemente. Spielerische Effekte, die Idee einer verbindenden Schnur, verstärken die Aussage. Der Film besticht durch seine technische Qualität und die dezente, aber wirkungsvolle Musik.

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